Waren oder sind Sie betroffen von sexueller Ausbeutung oder sexualisierter Gewalt? Oder sind Sie Eltern einer davon betroffenen minderjährigen Person?
Sexualisierte Gewalt oder Ausbeutung bedeutet, dass eine Person sich gegen den Willen einer anderen Person sexuell erregt oder befriedigt. Die persönliche intime Grenze der betroffenen Person wird missachtet. Die Erfahrung von sexualisierter Gewalt ist einschneidend und häufig auch traumatisch. Es ist wichtig, dass sich Betroffene entsprechende Hilfe und Unterstützung suchen, um das Erlebte bewältigen zu können.
Wir beraten alle im Kanton Bern wohnhaften männlichen Betroffenen und weibliche Betroffene mit Wohnsitz im Berner Jura, Biel und Seeland.
Frauen aus der Region Thun und dem Berner Oberland wenden sich bitte an VISTA, Fachstelle Opferhilfe bei sexualisierter und häuslicher Gewalt:
www.vista-thun.ch
Frauen aus der Stadt Bern dem Berner Mittelland, dem Emmental und dem Oberaargau wenden sich bitte an LANTANA, Fachstelle Opferhilfe bei sexualisierter Gewalt:
www.lantana-bern.ch
Als Frauen / weibliche Betroffene verstehen wir alle Personen, die sich der weiblichen Geschlechtskategorie zugehörig fühlen und/oder weiblich gelesen werden.
Als Männer / männliche Betroffene verstehen wir alle Personen, die sich der männlichen Geschlechtskategorie zugehörig und/oder männlich gelesen werden.
Mai 2026
Ab 1. Mai 2026 ist die Opferhilfe für Gewaltbetroffene in der ganzen Schweiz über die Kurznummer 142 erreichbar. Die Telefonnummer bietet kostenlose, vertrauliche und rund um die Uhr erreichbare Beratung für Menschen, die physische, psychische oder sexuelle Gewalt erlebt haben, sowie für ihre Angehörigen. Geschulte Fachpersonen unterstützen Betroffene und vermitteln bei Bedarf an die zuständigen Stellen (z.B. an eine kantonale Opferberatungsstelle oder an eine andere Fachstelle)
Wichtig: Die Nummer 142 ist keine Notrufnummer. Bei akuter Gefahrensituation wenden Sie sich an die Polizei (117) oder den Rettungsdienst (144).
Mai 2026
Im Geschäftsjahr 2025 wurden in der Beratungsstelle in Bern 1'963 und in Biel 524 Personen beraten.
Interessierte, Fachpersonen, Studierende und Lernende sind eingeladen, sich über opferhilferelevante Themen zu informieren und Fragen zu stellen.
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Interessierte, Fachpersonen, Studierende und Lernende sind eingeladen, sich über opferhilferelevante Themen zu informieren und Fragen zu stellen.