Sie können sich mit Ihrem Anliegen telefonisch oder schriftlich an uns wenden und Ihre Situation vertraulich mit einer Fachperson besprechen.
Die Mitarbeitenden unterstehen der gesetzlichen Schweigepflicht. Die Beratung ist unabhängig davon ob eine Strafanzeige gemacht wurde.
über das Opferhilfegesetz und die Opferhilfe
über das Strafverfahren und die geltenden Schutz- und Rechtsbestimmungen für die Betroffenen
über die Geltendmachung rechtlicher und finanzieller Ansprüche
bei der Bewältigung von Gewalterfahrungen und traumatischen Ereignissen
bei der Bewältigung der psychologischen, beruflichen, familiären und persönlichen Folgen der Straftat
bei polizeilichen und gerichtlichen Einvernahmen und Gerichtsverhandlungen
bei der Geltendmachung von Versicherungsleistungen, von Entschädigungs- und/oder Genugtuungsansprüchen
bei der Planung weiterer Schritte
Wir beraten auch Mitarbeitende von Behörden, soziale Institutionen und Fachpersonen über die Opferhilfe und das mögliche Vorgehen in
konkreten Situationen.
Die Beratung und die Hilfe sind für Betroffene und/oder deren Angehörige kostenlos.
Mai 2026
Ab 1. Mai 2026 ist die Opferhilfe für Gewaltbetroffene in der ganzen Schweiz über die Kurznummer 142 erreichbar. Die Telefonnummer bietet kostenlose, vertrauliche und rund um die Uhr erreichbare Beratung für Menschen, die physische, psychische oder sexuelle Gewalt erlebt haben, sowie für ihre Angehörigen. Geschulte Fachpersonen unterstützen Betroffene und vermitteln bei Bedarf an die zuständigen Stellen (z.B. an eine kantonale Opferberatungsstelle oder an eine andere Fachstelle)
Wichtig: Die Nummer 142 ist keine Notrufnummer. Bei akuter Gefahrensituation wenden Sie sich an die Polizei (117) oder den Rettungsdienst (144).
Mai 2026
Im Geschäftsjahr 2025 wurden in der Beratungsstelle in Bern 1'963 und in Biel 524 Personen beraten.
Interessierte, Fachpersonen, Studierende und Lernende sind eingeladen, sich über opferhilferelevante Themen zu informieren und Fragen zu stellen.
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Interessierte, Fachpersonen, Studierende und Lernende sind eingeladen, sich über opferhilferelevante Themen zu informieren und Fragen zu stellen.